Auslandsstudium in Boulder Colorado, USA Informationen; Version
1.0 vom Juni 2001 |
| Auf dieser Seite befinden
sich Hinweise zum Auslandsstudium an unserer Partner - Universität in Boulder
(USA), zusammengetragen von Jan Meseth. Der Inhalt der Seite basiert stark
auf der
Seite von Jojo Fleischmann. |
Übersicht
01.
Einleitung
02.
Voraussetzungen zur Bewerbung
03.
Bewerbungsunterlagen
04.
Der TOEFL-Test
05.
Auswahlgespräche
06.
Vorbereitungen I (bis März)
07.
Vorbereitungen II (ab April)
08.
Abreise
09.
Ankunft in Boulder
10.
Erste Schritte
11.
Erste Einkäufe
12.
Zweite Schritte
13.
Orientierungen
14.
Weitere Informationsquellen (Bilder, Berichte etc.)
15.
Kontaktpersonen
16.
Über dieses Dokument
Einleitung
Der Fachbereich Informatik der Technischen Universität Darmstadt (TUD)
hat dank der guten Beziehungen von Professor Kammerer und Professor Bibel zum Department of Computer Science an der University of Colorado (CU) in Boulder,
Colorado, drei Austauschplätze für "graduate students" (Studierende mit
abgeschlossenem Vordiplom).
Für ein knappes Jahr (von Ende August bis Mai) dort
zu studieren, ist für viele Studierende der Informatik aus verschiedenen Gründen
sehr attraktiv, zum Beispiel:
- Ein guter Informatik-Fachbereich, wo man in
sehr angenehmer Atmosphäre viele Dinge lernen kann
- Ein anderes Arbeitsklima kennenlernen: häufiges,
selbständiges Durcharbeiten von Papers, viele Diskussionen, teilweise Kurzreferate,
viele Hausarbeiten, Klausuren und Projektarbeiten in Kleingruppen
- Teilnahme an Kursen, wie sie in Darmstadt nicht
angeboten werden
- Boulder ist keine grosse Stadt, aber durch Ihre Lage direkt
am Fusse der Rocky Mountains bietet sie ein wunderbares Klima (fast kein Regen, dafür
Schnee im Winter) und sie beherbergt sehr freundlich Menschen. Für Skifahrer ist es ein
Paradies, da viele der weltberühmten Skigebiete wie Vail nicht weit entfernt liegen.
- Die Universität hat ein reichhaltiges
Studentenleben und einen traumhaften Campus
- Deutliche Verbesserung der englischen
Sprachkenntnisse
Traditionell gibt
es im Rahmen der HI
(Orientierungsveranstaltungen fürs Hauptstudium) einen Infoblock über
Auslandssemester, wo es weitere Informationen über Boulder und die anderen
Austauschplätze (Vancouver/Kanada, Italien, Finnland, Portugal usw.) gibt.
Leider gibt es nur sechs Plätze im
englischsprachigen Ausland, davon fallen drei auf Boulder, dementsprechend
groß ist die Konkurrenz. Dieser Text hier will helfen, einen dieser
Austauschplätze in Boulder zu bekommen. Dabei gibt es im wesentlichen zwei
Hürden zu bewältigen:
- Erste Hürde: Sich gegen die anderen
Informatikstudierenden durchsetzen und eines der drei Stipendien vom DAAD
bekommen (dieses Stipendium trägt u.a. die Studiengebühren von Boulder, die
mit etwa $5000 pro Semester sehr teuer sind)
- Zweite Hürde: Auch wenn man einer der
drei Glücklichen ist, muß man immer noch von der Uni Boulder angenommen
werden, was in der Vergangenheit wohl immer funktioniert hat, aber doch viel
Vorbereitung erfordert und bei jedem Anwärter Zittern ausgelöst hat.
Im Rest dieses
Dokuments wird das gesamte Prozedere chronologisch von der ersten Bewerbung bis
zur Ankunft in Boulder besprochen.
Voraussetzungen zur
Bewerbung
Im Prinzip kann sich jeder Studierende der
Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Mathematik um einen
Austauschplatz bewerben. Ein paar Sachen gibts aber doch zu beachten:
- Abgeschlossenes oder so gut wie abgeschlossenes
Vordiplom (also das Vordiplom muß spätestens dann abgeschlossen sein, wenn es
los nach Boulder geht) ist Voraussetzung
- Die Vordiplomsnote sollte schon besser als 3
sein (sonst ist fast sicher, dass die CU dich nicht nehmen wird)
- Gute Englischkenntnisse sind ebenfalls sehr
förderlich (siehe
TOEFL-Test)
Wenn man diese Voraussetzungen erfüllt,
sollte man auf jeden Fall eine Bewerbung ins Auge fassen. Die
Bewerbungsunterlagen sollten bis November bei Professor Bibel eingetroffen sein,
aber vielleicht lieber noch früher mal bei ihm in einer Sprechstunde vorbeigehen
und nach den aktuellen Terminen fragen.
Bewerbungsunterlagen
Bewerben muß man sich bei Professor Bibel, der den
Austausch mit Boulder organisiert. Folgende Unterlagen gehören zur
Bewerbung:
- Formloser Antrag (Adresse und Mail nicht
vergessen)
- Kopie des Vordiplomszeugnis (wenn schon
vorhanden)
- Kopie des Leistungsspiegels
- Kopie des TOEFL-Tests (wenn schon
vorhanden)
- kurzer Lebenslauf
Es empfiehlt sich, sich sicherheitshalber für beide
englisch-sprachigen Partner-Universitäten (Vancouver in Kanada und Boulder in den USA)
gleichzeitig bewerben. Am besten dazu die benötigten Unterlagen kopieren
und auf dem Antrag vermerken, daß man sich für beide bewirbt.
Die Unterlagen bei Professor Bibel abgeben.
TOEFL-Test
Nachdem ihr die Bewerbungsunterlagen
abgegeben habt, solltet ihr den TOEFL-Test in Angriff nehmen. Aus eigener Erfahrung ist
es hilfreich, das Ergebnis des Tests so früh wie möglich vorweisen zu können. Er sollte
jedoch bis spätestens Ende Februar vorliegen (wirklich strikte Deadlines können bei
Frau Wagner oder Frau Laschewski erfragt werden, den Verantwortlichen vom DAAD).
Der TOEFL
(Test Of English as a Foreign Language) spielt eine wichtige Rolle, da er in der
Vergangenheit immer wieder mal für Probleme gesorgt hat: um nach Boulder zu
kommen, muß man im TOEFL-Test eine Punktzahl von 250 Punkten (nach
dem computerbasierten Test) erzielen.
Gottseidank kann man diesen Test, der in Frankfurt
stattfindet, fast beliebig oft wiederholen (einmal im Monat, die Teilnahme am
Test kostet jedesmal etwa 180 Mark). Allerdings braucht der Test (insbesondere
die sehr formale Anmeldung) seine Zeit: Von der Anmeldung bis zum Erhalt der
Ergebnisse kann es drei Monate dauern. Diese Zeit unbedingt einplanen! Ihr
braucht die Testergebnisse (mit der nötigen Punktzahl) spätestens für die
Bewerbung in Boulder.
Per E-Mail
kann man sich kostenlos Unterlagen zuschicken lassen; diese beinhalten neben dem
Anmeldungsformular auch eine CD mit Übungsfragen. Man sollte sich aber nicht auf
diese wenigen Übungsfragen verlassen, sondern sich weiter vorbereiten:
- Englische Filme anschauen, englische Bücher
lesen
- Vorbereitungskurse an der TU, FH oder VHS
belegen
- Für den Test gibt es spezielle
Vorbereitungsbücher, Übungshefte und Kassetten, die man kaufen oder in der
Bibliothek ausleihen kann;
Ludger Martin
hat damals Vorbereitungsbücher und -kassetten gekauft und kann sie eventuell
verleihen.
Der Test selbst findet in
einem speziellen Testzentrum in Frankfurt statt, ziemlich verkehrgünstig an der
Zeil gelegen. Personalausweis nicht vergessen!
Hat man diesen Test schon vor der Bewerbung bei
Prof. Bibel gemacht, ist es natürlich gut, dies schon den Bewerbungsunterlagen
beizulegen, da es die Chancen verbessert.
Auswahlgespräche
Die Bewerbungsunterlagen werden gesichtet und dann
die besten KandidatInnen (das Kriterium hierfür sind zum Großteil die
Vordiplomsnoten) zu Auswahlgesprächen eingeladen.
Zur Begründung des Auswahlgesprächs: Das
Austauschprogramm wird oft durch persönliche Kontakte der Professoren
unterstützt und die wollen nicht, daß sie durch Studierende, die sie dorthin
schicken, blamiert werden. Gute Noten alleine sind keine Garantie dafür. Im
wesentlichen geht es ihnen also darum, nun neben den entsprechenden Noten die
Studierenen auch persönlich ein wenig kennenzulernen.
Professor Bibel führt
diese Auswahlgespräche in entspannter Atmosphäre; mit dabei
ist meist eine Vertreterin des DAAD. Bei den Auswahlgesprächen wird zum Beispiel
gefragt:
- Fehlende Vordiplomsnoten (Noten, die zu der
Zeit, als die Bewerbungsunterlagen eingereicht wurden, noch nicht verfügbar
waren)
- Englischkenntnisse, insbesondere der aktuelle
Stand der Vorbereitungen auf den TOEFL-Test
- Engagement neben dem Studium, Hobbies
- Spätestens in diesem Gespräch muß man sich auch
entscheiden, ob man lieber nach Vancouver oder Boulder möchte
Ein paar Tage nach dem Gespräch bekommt
man, meist per Mail, mitgeteilt, ob man einen der Plätze bekommen hat oder wie
weit man in der Warteliste steht.
Wenn es nicht geklappt hat:
- Wenn man einen guten Platz in der Warteliste
hat, lohnt es sich durchaus, dennoch den TOEFL-Test zu machen
- Es ist technisch kein Problem, sich bei jeder amerikanischen
Universität auf eigene Faust zu bewerben, aber die meist hohen Studiengebühren (in Boulder
$5000 pro Semester) sind recht abschreckend.
- Es gibt andere Austauschprogramme, zum Beispiel
Fullbright (o.ä.). Am besten mal beim akademischen Auslandsamt fragen.
Vorbereitungen bis März
Hat man die Zusage für das Stipendium bekommen,
hat man die erste Hürde überwunden und etwas Zeit. Die sollte man nutzen, die
Unterlagen für die Bewerbung an der Uni in Boulder zusammenzutragen.
Irgendwann (etwa Ende März) gibt es auch ein Informationstreffen für alle
Studenten aus Darmstadt, die ins Ausland gehen; da solltet ihr auf jeden Fall
hingehen (Hauptthemen dort sind vor allem: Visa, Versicherungen, Details des
Stipendiums).
- Statement of Interest
Der Statement of Interest ist ein ein- bis zweiseitiger
Artikel, in dem du dich und deine (fachlichen) Interessen darstellen sollst.
Du machst in diesem Artikel Werbung für dich und - mehr noch - für deinen
Aufenthalt in Vancouver. Das ist gar nicht so einfach, deshalb hier ein paar
Tips dazu:
- Alte Statements sammeln
- Vorlesungsverzeichnis der Uni studieren
- Korrekturlesen lassen, zum Beispiel von
Studenten, die im englischsprachigen Ausland studiert haben
- Empfehlungen von Professoren
Man benötigt vier Empfehlungen von
Professoren; dazu gibt es extra Vordrucke. Am besten geht man zu Professoren,
bei denen man Vordiplome geschrieben oder Seminare besucht oder als Tutor
Übungen betreut hat. Einfach mal eine Sprechstunde besuchen und sein Anliegen
erklären; die meisten Professoren schreiben einem gerne Empfehlungen. In den
Semesterferien ist es erfahrungsgemäß nicht ganz so leicht, Termine bei
Professoren zu bekommen; deswegen dieses Anliegen nicht zu lange
verschieben!
Hier einige Unterlagen, die
Professoren manchmal vorgelegt haben möchten, bevor sie diese Empfehlung
schreiben:
- Kopie des Leistungsspiegel
- Lebenslauf
- Ranking
Diese Unterlagen bekommt ihr auf Anfrage beim Prüfungsamt
(Vordiplom) im alten Hauptgebäude.
Stört Euch nicht daran, dass Ihr auf Euer Einsichtsrecht für die
Empfehlungsschreiben verzichten müsst:
die Professoren geben Euch sicherlich gerne Auskunft, was sie über Euch schreiben
und Ihr könnt sicher sein, dass die Beurteilungen gut ausfallen werden. Manchen
Professoren ist das Einsichtsrecht auch gleichgültig, da sie die Beurteilung
mit Euch oder in Eurer Anwesenheit ausfüllen und Euch nachher in die Hand
drücken. Also, keine Panik.
- Bewerbungsformular ausfüllen
Hört sich leicht an, ist es aber gar nicht. Am
besten gemeinsam mit den anderen beiden, die ein Stipendium bekommen haben,
das Formular durchgehen und bei unklaren Stellen nachfragen.
- TOEFL
Das Ergebnis des TOEFL Tests solltet ihr zwar direkt nach
Boulder schicken lassen, aber eine Kopie eures Testergebnisses nochmal mit
den Bewerbungsunterlagen mitschicken. Mindestens 600 Punkte (bzw. 250 Punkte)
müssen es sein!
- Bank Statement
Bevor Ihr Euch in Boulder bewerben könnt,
müsst Ihr der CU bestätigen, dass Ihr (oder jemand anderes für Euch)
für Eure Studiungebühren aufkommen könnt. Deshalb braucht Ihr eine
Erklährung von Eurer Bank (oder der Eurer Eltern oder wer auch immer Euer
Geldgeber ist), dass der Kontoinhaber diese Gebühren bezahlen kann.
Es handelt sich dabei um eine rein formelle Angelegenheit, da diese Gebühren
natührlich vom DAAD bezahlt werden. Trotzdem ist dieses Statement notwendig
und falls Ihr keines vorlegen könnt, wird Euch die CU abweisen.
Informationen, wie hoch der Betrag ist, für den gebürgt werden muss,
bekommt Ihr direkt von
CU oder Ihr könnt sie beim DAAD erfragen. Das Statement sollte in etwa
einen Text enthalten, der
dieser Vorlage entspricht, natürlich
mit offiziellem Briefkopf und Unterschrift.
- Anmeldegebühren
Die Gebühren betragen momentan $60 (das entspricht
momentan etwa 130 Mark). Bislang lief es so, daß die Gebühren mit den Unterlagen
nach Boulder geschickt wurden, dieses Jahr zahlte ich jedoch die Gebühren für zwei
der anderen Darmstädter direkt vor Ort und sie überwiesen mir dann das Geld auf
mein Konto in Deutschland, was für mich kein Aufwand und für die anderen eine
deutlich Ersparnis war.
Einige organisatorische
Vorbereitungen müssen auch erledigt werden:
- Flug buchen
Um einen Flug nach Denver sollte man sich rechtzeitig kümmern, am
besten schon im Januar oder Februar (kostete etwa 1300 Mark, könnte aber jetzt anders
sein, da seit Mitte März direkte Flüge von Frankfurt nach Denver existieren).
Dazu evtl. eine Reiserücktrittsversicherung abschließen (kostet etwa 10 Mark). Ein gutes
Reisebüro ist quer gegenüber dem Informatik Gebäude in der Alexanderstraße,
neben dem Kebabladen.
Es empfielt sich
unbedingt, schon etwas früher nach Denver zu reisen (Anfang August), um sich einzuleben, sich
ein Zimmer zu suchen (die besten werden natürlich zuerst genommen) und
noch etwas vom Sommer mitzubekommen. Das Semester an der CU beginnt am in der letzten Woche
des August (am besten direkt
nachschauen). Wir kamen am 8. August in Boulder an und ich wäre gerne noch ein paar
Tage früher angekommen.
- Reisepaß
Rechtzeitig auch einen Reisepaß beantragen (dauert bis zu
sechs Wochen); der Reisepass muß etwas länger gültig sein, als ihr drüben
seid.
- Wohnen in Boulder
Wohnen in Boulder ist recht teuer! Deshalb solltet
Ihr rechtzeitig dort sein, um nach einer Wohnung (d.h. einem Zimmer) zu schauen.
Hoffnungen, im Studentenwohnheim unterzukommen, solltet Ihr von vornherein
begraben, denn es gibt dort die Regelung, dass die Erstsemester im Wohnheim
wohnen müssen und da es davon im letzten Jahr fast mehr als
Wohnplätze gab, ist für die Darmstädter kein Platz mehr. Ein
Zimmer kostet zwischen $300 und $500 im Monat (mehr kann man natürlich
immer bezahlen).
Solange bis Ihr ein Zimmer gefunden habt, könnt Ihr im Boulder International
Youth Hostel unterkommen (Adresse: 1107 12th Street, Boulder, CO 80302;
Telefon: +1-303-442-0522). Man kann dort z.B. auch Dreierzimmer reservieren,
wofür man jedoch eine Kreditkarte benötigt.
- Informationsquellen erschließen
Es empfielt sich, spätestens jetzt Kontakt via
E-Mail mit den gerade dort studierenden Darmstädtern aufnehmen und sie
auszufragen.
- Wohnung kündigen
Je nach Kündigungsfrist sollte man auch dies nicht
vergessen, bzw. sich einen Zwischenmieter organisieren.
Sind die Bewerbungsunterlagen nach Boulder
geschickt, so muß man erstmal warten auf die Annahme (oder Ablehnung) des
Studienplatzes. In der Zwischenzeit müßte das Bestätigungsschreiben des DAAD
über das Stipendium kommen. Innerhalb von 6 Wochen muß man das Stipendium
schriftlich annehmen (Frau
Cunningham-Wandel, die zuständig ist für unser Austauschprogramm,
ist im 6.Stock des 47er Gebauede, Zimmer 657).
Sobald man die Anerkennung aus Boulder hat, geht
es wieder los mit Vorbereitungen; jetzt müßt ihr zügig:
- Urlaubssemester beantragen
Beim Studiensekretariat kann man sich zwei
Urlaubssemester beantragen. Vom DAAD bekommt man einen Vordruck, mit dem man
zum Studentensekretariat gehen kann.
- Visum für die USA beantragen
Dringend! Geht leider erst, sobald ihr die
Anerkennung aus Boulder habt! Bei der US-amerikanischen Botschaft in Frankfurt,
Adressen gibts unter anderem beim
Auswärtigen Amt oder bei der
amerikanischen Botschaft.
Die Gebühren betrugen bei uns $45 pro Person, die der Botschaft überwiesen werden
müssen, bevor der Antrag auf das Visum eingereicht werden kann. Den genauen Betrag
solltet Ihr am besten auf den Seiten der Botschaft erfragen, da es schon einmal
Komplikationen gab, als sich der Betrag ohne das Wissen der Bewerber geändert hatte.
Für den Antrag brauchten wir die Unterlagen aus Boulder, den Nachweis über
die Überweisung des Betrages im Wert von $45 und ein ausgefülltes
OF-156 Formular. Schaut aber lieber noch einmal
bei den Web-Seiten der amerikanischen Botschaft.
nach, ob diese Anforderungen noch aktuell sind. Weitere Informationen per Web,
Telefon oder Fax an die Botschaft.
- Flug bestätigen
Spätestens jetzt den Flug, der vielleicht nur reserviert
war, fest buchen. Und das Datum für den Rückflug erfragen (Empfehlung:
Frühestens Anfang Mai, lieber Juni). Ihr müßt wahrscheinlich euren Flug
nochmal bei der Fluglinie bestätigen (das erklären euch aber alles die Leute
vom Reisebüro).
- Vorlesungen anerkennen lassen
Schon mal bei Professoren vorsprechen,
ankündigen, daß man gerne die Vorlesung XY hören möchte und ob sie bereit
wären, diese anzuerkennen.
- Scheine für Vorlesungen sammeln
Um den Master of Science in Boulder erwerben zu
können, muss man sich Kurse aus Deutschland anerkennen lassen (meines
Wissens nach im Maximalfall neun credit points, was in etwa drei 2+2 Vorlesungen
entspricht). Für diese Vorlesungen braucht ihr natürlich Nachweise von
den entsprechenden Profs, wobei das Thema der Vorlesung, der Inhalt und natürlich
die Note (die recht gut sein sollte) enthalten sein sollten. Selbstverständlich
müssen diese Bescheinigung auf englisch sein.
- Kreditkarte beantragen
Es muß natürlich nicht unbedingt eine Kreditkarte sein
(ist aber sehr empfehlenswert; dabei ist es relativ gleichwertig, ob es eine Mastercard
oder eine VISA-Karte ist, da beide in den USA fast überall akzeptiert werden), aber
Gedanken über die finanzielle Situation in den USA sollte man sich schon mal
machen. Für mich hat es sich bewährt, ein gewisses Startkapital in Form von
Travelercheques in die USA mitzubringen und dort ein Konto zu eröffnen;
dann bekommt man automatisch eine Debitcard, mit der man in den meisten
Geschäften bezahlen kann.
Neben der Kreditkarte solltet ihr am besten eine MAESTRO-fähige
EC Karte mitnehmen, denn die erlaubt den Zugang zu jedem lokalen Geldautomaten
(ATM machine) und mit der kostet eine Abhebung von eurem deutschen Konto nur
$5 Gebühren, was bei einem Maximalbetrag von $400 pro Tag nur knapp mehr
als 1% ist.
- Versicherungen
Das ist kompliziert. Bei der Infoveranstaltung des DAAD
gibt es dazu Informationen. Ihr müßt eure Haftpflicht überprüfen, ob sie auch
im Ausland gilt, und ggf. auf etwa 6 Mio. aufstocken. Ihr müßt eine
Auslandskrankenversicherung abschliessen. Ihr braucht, ganz wichtig, englische
Versicherungsbestätigungen. All dies müßt ihr (zusammen mit einer Kopie der
Flugreservierung/Ticket) beim DAAD vorlegen.
Wir haben entgegen allen Informationen diese Unterlagen
weder für die Einreise noch für die Einschreibung benötigt. Ich empfehle: Nicht lang
rumfieseln, sondern einfach die vom DAAD
empfohlene Versicherung von MLP nehmen, dann hat man den Ärger vom Hals, ist
todsicher versichert und hat alle nötigen Bescheinigungen; der DAAD bezahlt
dafür sowieso eine Pauschale.
- Stipendium klarmachen
Wie schon erwähnt, müßt ihr zu Frau Cunningham-Wandel und ihr
diverse Unterlagen vorlegen. Das steht alles schon in den Unterlagen fürs
Stipendium. Das wichtigste: Krankenversicherung, Haftpflichtversicherung und
Flugbestätigung müssen vorgelegt werden.
- Impfungen
Es ist auch ein guter Zeitpunkt, an Impfungen zu denken
und nochmal bei allen Ärzten vorbeizuschauen. Welche Impfungen notwendig sind, wird Euch
rechtzeitig mitgeteilt, es handelt sich jedoch um keine exotischen Impfungen.
- Kurse wählen/belegen
Die Kurswahl kann man direkt über das
Internet machen, oder aber per Telefon.
Informationen dazu (ebenso wie das Passwort und die Student ID, die beide dafür
notwendig sind, bekommt Ihr per Post von CU zugeschickt, sobald Eure Bewerbung
anerkannt wurde). Ein kleines Problem dabei ist, dass man sich nur während
der 'normalen' Zeiten in Kurse einschreiben kann, wobei es sich dabei natührlich
um USA Ortszeiten handelt. Schaut Euch diese Zeiten rechtzeitig an, denn für
die meisten Kurse gibt es Platzbeschränkungen und wer sich zuerst anmeldet,
bekommt den Platz (die Kurswahl-Frist für neue Studenten beginnt später
als die für bereits an der CU studierende). Deshalb: lieber gleich am Anfang
darum kümmern, damit Ihr noch die besten Chancen habt. Informationen über
den Inhalt von Kursen findet Ihr
auf den Seiten des
Computer-Science Departments und im
Personal Lookup Services (PLUS) System. Das Passwort bekommt ihr mit dem
"Handbook of Registration" von der CU zugeschickt. Erfahrungen mit Kursen und Professoren
finden sich in den Erfahrungsberichten der ehemaligen Studierenden, die beim DAAD
einzusehen sind. Bewertungen sowohl der einzelnen Kurse als auch der Lehrenden
findet ihr hier.
Ein Tip noch: falls Ihr einen Kurs unbedingt belegen wollt, jedoch nur auf der
Warteleiste landet, lasst Euch nicht entmutigen. Oftmals kann man mit den dortigen
Professoren sprechen und dann am Kurs teilnehmen, obwohl er eigentlich schon voll
ist. Trotzdem solltet Ihr einen Ersatzkurs wählen, wobei es nicht schlimm
ist, wenn man das Maximum von fünf gewählten Kursen erreicht, denn man
kann Kurse im Laufe der ersten paar Vorlesungswochen abgeben, ohne dafür
bezahlen zu müssen.
- Kontakt mit dem Advisor aufnehmen
Ebenso wie eure Student ID und das Passwort
für das PLUS System wird euch mit den Bewerbungsunterlagen der Name
eures Academic Advisors zugeschickt. Mit eurem Advisor besprecht Ihr
später euren Stundenplan und er hilft euch, eine Auswahl an Kursen
zu treffen, die interessant sind und den Regeln entsprechen, wie man
zum ersehnten Master of Science kommt. Ihr solltet diesem Menschen am
Besten schon jetzt einfach einmal eine E-Mail schicken, damit ihr ihn schon
einmal kennenlernt (und er euch natürlich auch).
- Internationalen Führerschein besorgen
Falls Ihr in den USA länger als
drei Monate lang Auto fahren wollt (besonders interessant, falls Ihr Euch mit dem
Gedanken tragt, nach dem Ende des Studiums im Mai noch die USA zu bereisen), solltet
Ihr Euch einen internationalen Führerschein besorgen. Da ich allerdings keinen
hatte, kann ich Euch keine Tipps geben, wo man den bekommt.
- Angelegenheiten mit dem Kreiswehrersatzamt erledigen
Markus Breitenbach gab mir den Hinweis,
dass Ihr Euch, falls Ihr männlich und jünger als 28 Jahre seid,
beim Kreiswehrersatzamt abmelden müsst, da man dann noch unter eine
Wehrbeobachtung steht und Geldstrafe fällig wird, falls ein Krieg ausbricht
und man nicht vor Ort ist. Ganz persönlich wäre ich in solch einem Moment
aber sowieso froh, wenn ich nicht zur Hand wäre.
Abreise
Wenn ihr eure Wohnung in Darmstadt aufgebt:
Adressänderungen der TUD mitteilen (beim Studentensekretariat gibt es
extra Vordrucke dafür), Telefon und GEZ abmelden, beim Einwohnermeldeamt
Darmstadt abmelden (wenn ihr gemeldet wart). Auch wenn ihr Urlaubssemester
beantragt habt, müsst ihr zunächst den vollen Semesterbetrag bezahlen;
wenn ihr einen Teil davon (Beitrag fürs Semesterticket) zurückhaben wollt, müsst
ihr einen Antrag beim AStA ausfüllen (als Anlage den Studentenausweis und eine
Bestätigung des Studienplatzes an der Uni Boulder beilegen).
Ihr dürft üblicherweise 2 Koffer mit je
32 kg mitnehmen (Angabe von der Vancouver Seite übernommen). Nehmt lieber weniger mit,
in Boulder kauft ihr sowieso noch jede Menge Kram dazu (insbesondere Kleidung ist
in den USA bekannterweise sehr billig) und bei der Abreise wirds dann wirklich
eng in den Koffern.
Zwei Stunden vor Abflug solltet ihr am
Flughafen einchecken. Habt alle wichtigen Unterlagen in eurem Handgepäck.
Beachtet das Maximalgewicht für eure Koffer. Tragt bequeme Kleidung, der Flug
ist sehr lang.
Ankunft in Boulder
Alle wichtigen Dokumente solltet ihr im Handgepäck
haben. Bei der Ankunft am Flughafen von Denver (oder jedem anderen Flughafen, auf dem
ihr zuerst in den USA landet) kommt ihr zu einem Zollbeamten. Dem müßt ihr vorlegen:
- gültigen Reisepass
- Visums-Unterlagen der amerikanischen
Botschaft
- Bestätigung eures Studienplatzes der CU
Es gibt einen Bus, der vom
Denver International Airport (DIA) nach Boulder fährt.
Die Fahrtzeiten könnt Ihr hier
nachsehen (die Buslinie heisst AB). Der Preis für die etwa einstündige
Fahrt nach Boulder beträgt $8 und wie immer in Boulder oder Denver heisst es:
wer er nicht passend hat, bekommt auch kein Wechselgeld! (Wer etwas angenehmer
fahren möchte, der nimmt sich ein Shuttle, das sind Mini-Vans, die Euch direkt
dort absetzen, wo Ihr hin möchtet). Falls Ihr die ersten Tage im International
Youth Hostel verbringt, solltet Ihr an der Haltestelle auf dem "Hill" aussteigen, die man
dem Busfahrer am besten mit "Intersection of College and Broadway" beschreibt.
Er wird euch sicher weiter helfen. (Wenn es euch lieber ist, druckt euch vorher
eine Karte von Map Quest aus.)
Erste Schritte
Eure erste Anlaufstelle ist das Büro des
Foreign Student and Scholar Services (FSSS),
das sich im Environmental Design Gebäude befindet (Zimmer 1B45,
also im Untergeschoss, da B für Basement steht), wo ihr viele
allgemeine Informationen bekommt. Für speziellere
Fragen zum Fachbereich Computer Science geht ihr am Besten zu
Vicki Kunz.
Sie hat ihr Büro im Engineering Center im siebten Stock, Zimmer 720.
- Wohnung suchen. Es gibt viele Wege, an
eine Wohnung zu kommen, u.a. über die Anzeigen in den teilweise
kostenlosen Zeitungen, die Aushänge im
UMC oder über das Off-Campus Student
Services Network (OCSS), für das Ihr zum einen ein Passwort per Post
zugeschickt bekommen habt oder euch einfach mit eurer Student ID einloggen
könnt, um nach Wohnungen zu suchen. Richtwerte, welche Preise ihr zu
erwarten habt findet ihr entweder in den Unterlagen, die ihr von der Uni bekommen
habt oder in denen vom FSSS. Schaut euch erst einmal mehrere Wohnungen bzw.
Zimmer an, damit ihr ein Gefühl dafür bekommt, was teuer oder billig
ist, was schön oder hässlich in Boulder bedeutet. Und macht euch nicht
verrückt: ihr findet schon das passende, wobei natürlich gilt: die
besten Wohnungen werden meist am Anfang vergeben.
- Telefon beantragen. Der Telefonversorger in
Boulder ist QWest, ein Telefonanschluss
kostet etwa $30 im Monat, dafür bekommt man jedoch freie Ortsgespräche,
die es einem ermöglichen, auch von zu Hause aus das Internet voll zu nutzen
(die Uni erlaubt ihren Studenten, acht Stunden am Tag online zu sein). Zum
Beauftragen des Anschlusses einfach bei QWest anrufen oder
online beauftragen.
Auf Zusatzangebote wie Versicherung des Anschlusses sollte man dabei am besten Verzichten,
auch wenn sie nicht viel kosten. Telefongespräche nach Deutschland erledigt man
am Besten ueber prepaid phone-cards, die es von vielen Anbietern gibt (ich zahlte
damals etwa $0,12 pro Minute, aber vielleicht gibt es auch billigeres). Man kann
sie entweder direkt in einem Geschäft kaufen, oder sich einen Betrag bis
üblicherweise $50 vom Anbieter direkt erwerben, wenn man ueber eine
Kreditkarte verfügt (Einfach dort anrufen).
- Computer Pools gibt es in praktisch jedem Gebäude,
für Informatiker besonders interessant sind dabei zunächst die Pools im
Engineering Center (Raum 239 und 252 mit Windows PCs, Raum 244 mit Apple PCs, mit
Zugangskarte erlangt Ihr dann auch Zutritt zu den UNIX/LINUX Pools). Auf den
UNIX/LINUX Rechner habt Ihr als Graduate Students keine Quota, d.h. endlich sind
alle Speicherplatz-Sorgen beendet. Weitere Informationen zum Rechnerbetrieb gibt
es bei Information Technology Services (ITS).
- Buff One Card besorgen.Sobald Ihr beim
FSSS
wart und alle wichtigen Dinge geklärt habt, geht zum
University Memorial Center (UMC),
wo sich im Untergeschoss zum einen der
CU Bookstore
befindet und wo ihr zum anderen die Buff One Card bekommen könnt, die
kostenlos ist und u.a. kostenfreies Busfahren ab Beginn des Semesters
ermöglicht.
Erste Einkäufe
Je nachdem, wie gut du mit deinen Vorgängern
kommuniziert hast, haben sie für dich eine Kiste mit lebenswichtigen Geräten
(z.B. Telefon, Radio, Geschirr) irgendwo deponiert. Was du nicht über diese
Kiste bekommst, musst du dir selbst besorgen:
- Fahrrad
Der Campus ist sehr groß und auch in Boulder ist alles mit
dem Rad zu erreichen. Je schneller du ein Fahrrad
hast, desto schneller und bequemer kommst du ans Ziel. Billige
Fahrräder gibts zuerst einmal von Zeitungsannoncen und den Aushängen im
UMC, aber auch bei z.B. bei Sports
Recycler (1727 15th Street, (303)786-9940) und zuletzt lohnt sich oft
auch ein Blick auf das Angebot der grossen Kaufhäser wie
Walmart oder
K-Mart. Schlösser und Stecklichter bekommt ihr in den grossen
Kaufhäusern ebenfalls recht günstig.
- Lebensmittel
Gewöhnliche Lebensmittel sollte man in den
grossen Supermärkten einkaufen. Dies sind
King Soopers (Base Line und Broadway -
mit Skip zu erreichen - und Arapahoe und 30th),
Safeway (Arapahoe und 28th - mit Hop
erreichbar), Target (in der Crossroads
Mall, Arapahoe und 28th - mit dem Hop zu erreichen) und
Albertsons (Iris Avenue and 28th).
Wer Wert auf Produkte ohne Chemie setzt, kann bei Wild Oats (Broadway and Baseline),
oder Alfalfa's (Arapahoe and Broadway) einkaufen, muss jedoch damit rechnen,
deutlich mehr zu zahlen. Vom FSSS bekommt ihr eine Informationsbroschüre
("How to be a smart shopper in Boulder"), die euch beim Einkaufen erste
Hilfen geben kann.
- Fast Food
Findet ihr ganz von alleine. Es gibt so viele
Restaurants dass mir viele gar nicht einfallen. Es gibt u.a. McDonald's,
Burger King, Wendy's, Denny's, Taco Bell (mexikanisch), KFC (chicken),
Subway (sandwiches), und viele mehr. Vor allem mexikanisches Essen gibt
es viel, auch Asiaten sind stark vertreten.
- Geschirr, Besteck, Kleinkram
Geschirr und Besteck kann man recht einfach
in den obigen Supermärkten kaufen, Mc Guckins (Folsom and Arapahoe) ist
ein Baumarkt, der alles hat, aber nicht der billigste ist.
- Möbel
Möbel kann man
in vielen Geschäften kaufen, aber richtig billig sind sie entweder bei
No Place like Home (Arapahoe, ziemlich weit Richtung Osten), wo es gebrauchte
Möbel gibt und in den grossen Kaufhäusern, wo man zumindest Regale,
Schreibtische und Stühle kaufen kann.
Zweite Schritte
- Weißt du, was für Kurse du besuchst, empfielt
es sich, rechtzeitig die Bücher ("textbooks") zu besorgen; im
CU Bookstore
auf dem Campus gibt es zu allen Kursen die nötigen Buecher, ebenso im
Colorado Bookstore
auf dem Hill (Ecke College and Broadway). Gegen Anfang des Semesters sind
die Schlangen an den Kassen beider Läden unglaublich lang.
- Eine ganz wichtige Sache ist in den USA die
Social Security Number (SSN), die man beim Social Security Office
(665 South Broadway, mit dem Skip Bus zu erreichen) beantragen kann. Wenn man
noch keinen festen Wohnort angeben kann, wohin diese dann geschickt werden soll,
kann man sie sich einfach zum Social Security Office schicken lassen und
sie dort abholen, sobald sie angekommen ist (etwa zwei Wochen).
- Hat man die SSN, kann man bei einer Bank ein
Checking-Account (ein Konto, für das man Schecks ausschreiben kann)
eröffnen. In Boulder gibt es diverse Banken, unter anderem die
University of Colorado Student Union,
die eine Filiale im UMC hat. Da
Schecks ein gebräuchlicher Weg sind, seine Miete zu bezahlen, ist
solch ein Konto beinahe unverzichtbar.
- Arbeitsmittel wie Stifte, Ordner, Locher
usw. kauft man sich am Besten direkt am Anfang, denn dann sorgt der "Back to School"
Verkauf für sehr günstige Preise, die man im Laufe des Jahres nicht mehr
erwarten darf.
- Da man nicht immer seinen Pass mit sich herumtragen
will, sollte man sich eine Colorado ID besorgen, die es für wenig Geld
gibt und die dann als offizieller Ausweis gilt (und euch somit dabei hilft, in Bars
zu kommen oder Alkohol zu kaufen). Die Anlaufstelle dafür ist das
Driver License Office (2850 Iris Ave., (303)442-3006, Mo-Fr 8-5).
- Computer kaufen. Falls Ihr keinen Laptop
mitgebracht habt und meint, nicht mit den Rechnern der Uni auszukommen, gibt es
in den USA viele Möglichkeiten, an Rechner zu kommen. Direkt in Boulder gibt
es CompUSA und
Curcuit City, ausserdem einige Läden,
die gebrauchte Computer verkaufen. Das Online Angebot ist natürlich fast
grenzenlos. Preisvergleiche gibt es bei CNet.com,
ich selbst kaufte meinen Computer bei
hpshopping.com, wo ich einen von HP
reparierten (refurbished) Rechner für sehr wenig Geld kaufte. Ähnliche
Angebote gibt es allerdings von fast allen Computer-Herstellern.
- In den vergangenen Jahren gab es immer wieder
Probleme mit der Übertragung des Enrollment Deposit von vorherigen
Darmstädter Studenten auf die aktuellen. Für diese und ähnliche
Fragen zu Finanzen, die die Universität betreffen, ist Frau Estella Figueroa
die Ansprechpartnerin, deren Büro sich im Regent Administrative Center
befindet (es gibt dort einen "Schalter", an dem Fragen zu Finanzen beantwortet
werden, dort einfach nach ihr fragen).
- Weitere Informationen zu Uni und ihrem
Umfeld könnt ihr mit Hilfe von
Ralphie's Guide beantworten. Und für alle anderen Fragen gibt es
dann auch noch die netten Menschen auf der Strasse, die euch sicherlich
weiterhelfen werden, so sie denn können.
Orientierungen
An der Orientierungswoche solltest du
unbedingt teilnehmen; neben einer Menge von wirklich
nützlichen Informationen lernst du dort die Stadt und Umgebung und eine Menge
von Leuten kennen, die alle ähnliche Probleme wie du haben.
Im Laufe der Orientierungswoche oder direkt
zu Beginn der Vorlesungszeit begrüsst der
Fachbereich Computer Science die neuen Graduate Students. Anwesend sind einige
Professoren, Vicki Kunz und die studentischen Vertreter. Es wird jedem neuen
Studenten Informationsmaterial überreicht, ausserdem bekommt man die
Zugangskarte für die Computerpools des Computer Science Departments. Zudem
wird euch erklärt, wo Ihr Kopierer, euer Postfach und vieles mehr findet.
Wie bei vielen anderen Veranstaltungen gibt es dazu Essen und Trinken umsonst -
eine sehr angenehme Angelegenheit im doch recht teuren Boulder.
In der Orientierungswoche (und auch später),
bietet das FSSS viele Veranstaltungen
für ausländische Studenten an,
wobei man von sogenannten Peer Mentors (anderen, meist ausländischen Studenten)
durch die Stadt und den Campus geführt wird, ins Kino, Essen, Trinken oder
Tanzen geht. Selbstverständlich sind diese Veranstaltungen nicht verpflichtend,
aber hilfreich für eine erste Orientierung sind sie allemal.
Weitere
Informationen
Hier einige weitere Informationsseiten von anderen
Studierenden, die in Boulder waren.
- Johannes Henkel (00/01)
Boulder-Bericht | Web-Seiten | Bilder
- Michael Jung(00/01)
Boulder-Bericht | Web-Seiten | Bilder
- Jan Meseth (00/01)
Boulder-Bericht | Web-Seiten | Bilder
- Martin Hirzel (99/00)
Boulder-Bericht | Web-Seiten | Bilder
Kontaktpersonen
Die wichtigsten Ansprechpartner sind
natürlich
die den Austausch
organisieren.
Hier eine Liste von Studenten, die bereits drüben
studiert haben, gerade drüben studieren oder sogar drüben geblieben sind,
und ihren reichen Erfahrungsschatz gerne weitergeben:
Für Fragen bezüglich des DAAD Stipendiums
ist zuständig:
Über dieses
Dokument
Die Informationen auf dieser Seite wurden von Jan Meseth
und den anderen ehemaligen und zukünftigen Boulderanern zusammengetragen.
Das Layout und viele Informationen sind direkt von der
Vancouver Seite übernommen worden, die ursprünglich von
Dirk Breitbach und Andreas Fleischmann gestaltet wurde.
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| Letztes Update am 1.Juni
2001 - Feedback |